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 Die Königin erscheint

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BeitragThema: Die Königin erscheint   So 10 Apr 2016, 23:04

Die Königin erscheint
Abends - Otago Museum/Eingangshalle
Zoot, Guardian, Rock und Ashaya
05.03.

Guardian hoffte das Rock endlich Erfolg hatte. Die letzten Frauen die er brachte waren nicht die Richtige gewesen. Aber er bekam ein Info das Rock wohl Erfolg hatte. Und er hatte im Gefühl das es heute die Richtige sein würde. So hatte er die Chosen zum Abend in der Halle antreten lassen und die Königin zu empfangen.

Er hatte auch Zoot informiert das heute diese Frau hergebracht werden würde und er sie sich dann anschauen konnte. Ansonsten würde der Guardian sich dann erstmal um sie kümmern. Ihr alles erklären. Obwohl sich der Guardian denken konnte, das Zoot dieses bestimmt übernehmen wollte. Aber nun wartete er in der Einganghalle das Rock herkommen würde. Schließlich kam einer seiner Leute und meinte das Rock auf dem Gelände sei: "Nun geht es los. Bald wird Zoot eine neue Königin haben und dann würden die Locos auch bald wieder so stark sein wie einst in Wellligton. Denn bald hatte Zoot eine Person an der Seite die vertrauenserweckend sein wird.
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BeitragThema: Re: Die Königin erscheint   Do 14 Apr 2016, 21:28

cf: Wald/Wasserfall

Es war doch überraschend wie einfach das doch ging. Nicht das sich Rock sicher war, zu wissen was er tat, das tat er schon. Doch diese Frau war doch ein etwas zäherer Brocken als alle anderen. Daher überraschte es ihn doch, dass er es geschafft hatte sie dazu zu bewegen, dass sie mitkam. Der Guardian, dieser Hund, schaffte es doch tatsächlich mit seinen komischen Visionen oder Eingebungen, Frauen anzulocken. Denn so weit wie er verstanden hatte, hatte diese Frau jemanden gesucht und es schien sich um den Guardian zu handeln, zumindest so weit er verstanden hatte.

Er war jedoch nicht dafür da sich groß Gedanken zu machen, schließlich war er nur die ausführende Gewalt, alles andere interessierte ihn nicht. Gefolgt von der jungen Dame, von der er bisher noch nicht einmal den Namen wusste, betrat er das Museum, dass der neue Unterschlupf geworden war. Ehe die Frau nach kam, erblickte er den Guardian und grinste geheimnisvoll. "Ach, hast du mich schon erwartet?", fragte er ihn. "Hab dir was mitgebracht, ich hoffe mein Instinkt lag richtig.", sagte er nur, ehe die Dunkelhaarige Schönheit herein trat und er zur Seite ging.
Jetzt würde man ihn nicht mehr brauchen, so nickte er den beiden zu, ehe er sich zurück zog und seinem Training nach ging. Der Guardian würde ihn schon finden, wenn er ihn brauchte.

-Rock out-
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BeitragThema: Re: Die Königin erscheint   Fr 15 Apr 2016, 20:35

Shaya und ihr Aufpasser waren eine ganze Weile unterwegs. Mit Einbruch der Dämmerung hatten sie die Stadt erreicht. Den Weg sind sie relativ schweigend gegangen bis auf das Nötigste hatten sie nicht gesprochen. Was sollte sie auch mit so einem Mann reden. Ihre Intressen lagen in anderen Bereichen. Als sie endlich die Stadt erreicht hatten überlegte Ashaya wie lange es her war das sie in der Stadt war. Ein halbes Jahr war es bestimmt schon her. So war sie gespannt wie es sich verändert hatte mit dem Sturz der Technos.

Die Tribeless hatte sich in ihren Umhang gekuschelt und noch immer Handschuhe an. Sie wirkte im Halbdunkeln wie ein Schatten. Der Mann führte sie durch die ganze Stadt zum Museum. Sie fragte sich was sie erwarten würde. Doch als sie die Eingangshalle betraten war sie doch etwas unangenehm überrascht. Dort stand im Spalier eine Menge Männer in Kutten. Sie tuschelten miteinander und schauten zu ihr hin. Sie krallte ihre Händen ins Innere des Mantels. Rock ging zu dem Mann in der Kutte der an der Spitze stand. Und Shaya erkannte ihn wieder. Rock verabschiedete sich und die Dunkelhaarige meinte leise: "Danke das du mich hergebracht hast Fremder." Sie schenkte ihm ein Lächeln was ihre Augen erreichte. Schließlich straffte sie sich unmerklich richtete den Blick auf den Guardian und schritt mit angemessender, würdevoller Geschwindigkeit durch die Reihe der Chosen.

Sie hörte durchaus auch hier und da ein wow. Oder andere Äußerungen die ihr schmeicheln sollten. Was sie aber nicht anmerken ließ. Anscheinend hatten sie wen anderes erwartet. Denn einige waren Unglaubig. Das erkannte sie mit einem geübten Blick in die Runde. Aber sie ließ sich nichts anmerken und meinte dann als sie beim Guardian angekommen war: "Ich danke den Mächent die mich endlich hergeführt haben und meinen Weg beenden können." Sie knickste leicht.
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BeitragThema: Re: Die Königin erscheint   Fr 15 Apr 2016, 21:53

Der Guardian sah dem Erscheinen er beiden entgegen. Dann übertrat Rock die Schwelle in die Eingangshalle und fragte ob man ihn erwartet hätte. Der Guardian nickte: "Mir kam zu Ohren das du in der Stadt bist mit einer Frau die auf die Beschreibung meines zieles passt. Wo ist sie?" Rock schritt zur Seite und hinter dem breiten Rücken des Kriegers erschien eine wesentlich zierlichere und schlankere Person. Sie war gekleidet in edlem Schwarz und man sah nur die Augen und ein paar Stähnen ihrer schwarzen Haare: "Du hast gute Arbeit geleistet Rock. Ich danke dir." Er reichte Rock eine Flasche mit bestem Whiskey

Ihre Hände waren in Handschuhen verborgen. Sie schritt einer Königin gemessen durch die Gasse und gab das Wort an Ihn. Er lächelte die zukünftige Königin an: "Es ist mir eine große Ehre euch kennen zu lernen Mylady. Das Schicksal führte euch her und hier wird euer Weg enden. Denn ihr habt euer Ziel erreicht." Er verneigte sich auch und meinte dann: "Luke kümmere dich um unseren reizenden Gast ich informiere den großen Zoot." Luke tat wie ihm geheißen und sorgte dafür das sich die Dame hinsetzen konnte und was zu essen und zu trinken erhielt.

Der Guardian selber verabschiedete sich kurz und ging nach oben. Er klopfte an die Tür von Zoot. Nach einer Aufforderung trat er ein und teilte mit: "Allmächtiger Zoot. Sie ist da. Sie erwartet euch im Foyer." Er wartete noch auf eine Antwort und ging dann wieder nach unten, um den Gast zu gesellschaften.
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BeitragThema: Re: Die Königin erscheint   Sa 16 Apr 2016, 21:31

Zoot war wie immer in seiner gewohnten Aufmachung in seinem Besprechungszimmer und schmiedete Pläne. Er wollte diese Stadt erobern, zumindest zur Hälfte, und er wollte seine Rache an den Mallrats. Zuerst einmal brauchte er mehr Leute. Der Guardian, Jaffa, hatte schon einige seiner alten Chosen zurück gewonnen, die auch ihm, vor allem, ihm, Zoot, bis in den Tod folgen würden. Nichts anderes erwartete Zoot, stark zu ämpfen, bis in den Tod hinein, für Power und Chaos. Denn nur die Starken überlebten, und nur die Starken würden die Weltherrschaft an sich reißen können. Seine Locos hätten das schon längst schaffen können, wenn er nicht fast tot gewesen wäre und sie ihn nicht fast bei lebendigem Leibe verbrannt hätten! Oh, das würde er ihnen niemals vergessen! Vor allem, dass Bray SEINEN Talisman gestohlen hatte, den später Ebony an sich gerissen hatte. Doch mittlerweile hatte er einen neuen Talisman, der fast genauso aussah wie der alte.
Wenn er seine Leute hatte, würde er selbst mit hinaus gehen und Angst und Schrecken verbreiten, so wie früher! Und dann würde er Sklaven und Gefangene einfangen, oh ja, vor allem Gefangene. Denn er wollte Brady...seine Tochter. Trudy hatte sie nicht verdient, in seinen Augen. Und er wollte nicht, dass sein Kind aufwuchs mit dieser schwächlichen Philosophie, mit der sie alle um sich warfen. Sie sollte stark werden wie ihr Daddy. Und sie sollte für Power und Chaos stehen! Oh ja, er würde Brady bekommen, eines Tages. Zoot glaubte nicht so sehr daran, dass er mit Martins Masche an sie heran kommen würde, aber er würde es vielleicht noch mal versuchen. Klappte das nicht, würde er zu anderen Mitteln greifen.

Plötzlich klopfte es an seine Tür. Nachdem er den Klopfenden herein gefordert hatte, bekam er auch gleich den Grund von Jaffas Auftauchen mitgeteilt. Offenbar ist die von ihm angekündigte mögliche Königin eingetroffen. Noch immer etwas skeptisch trat Zot vor und sah Jaffa nach. Kurz überprüfte er sein imposantes Erscheinungsbild im Spiegel, nickte und verließ den Raum. Er kam nach unten und sah das Spalier aus Jaffas Männern. Nicht schlecht, wieviele es schon waren. Sie verneigten sich alle vor ihm, als er langsam, den Blick auf die Schwarzhaarige gerichtet, auf sie zu ging. Seine Aura, sein ganzes Erscheinunsgbild war angsteinflößend und gruselig, aber auch ebenso imposant, eine Macht schien ihn zu Umgeben. Die weißen Augen richteten sich völlig auf die schwarzhaarige Schönheit. Eingehend musterte er sie und erkannte sogleich ihre Ausstrahlung, die ihm durchaus zu gefallen vermochte. Auch war sie wirklich auch von der Schönheit her nicht zu verachten. Ja, durchaus, vom Äußeren her hatte Jaffa durchaus recht gehabt bisher. Doch war sie auch würdig genug? Zoot sagte die ganze Zeit noch nichts, er wollte zuerst sehen, wie sie reagierte auf ihn. Deshalb stand er schweigend vor ihr, musterte sie und wartete.
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BeitragThema: Re: Die Königin erscheint   So 17 Apr 2016, 15:25

Die verschleierte Schönheit saß auf einem Stuhl und hielt ein Glas in der Hand. Man bemühte sich sehr um sie und das war ihr schon etwas suspekt. Sie mochte eben keine Menschenmengen. Sie wartete auf den Guardian. Dieser kam auch einige Zeit später wieder zu ihr hinab. Doch er kam nicht alleine. Hinter ihm trat ein anderer Mann hinab. Ashayas Nackenhaare stellte sich auf. Er war eine imponierende Gestalt und kam ebenso gemessenen hinunter wie sie durch das Spalier geschritten war. Sie gab einen der Leute ihre Glas und erhob sich. Sie erwartet den Mann. Er strahlte eine unheimliche Macht aus die ihr aber bekannt vor kam. Es war eine Energie die sie spürte wenn sie ihre Visionen hatte.

Er stand vor ihr und blickte sie an. Ihr Blick jedoch zeigte keine Angst oder Furcht. Sie stand aufrecht und fest. Der Blick des Anführers konnte sie nicht einschüchtern. Im Gegenteil er gab ihr das Gefühl das er sie prüfen wollte. Denn er sagte nichts und es wurden nur Blicke ausgetauscht zwischen den Beiden. Doch einschüchtern ließ sich die Frau nicht. Im Gegenteil ihr Blick wurde intensiver und bohrte sich förmlich in die weißen Augen des Mannes. Man konnte fast meinen die beiden fochten ein Staredown aus. Aber keiner von Ihnen würde nachgeben. Ashaya konnte das den ganzen Tag mit ihrem Blick hatte sie ganze Gruppen von Gefangenen zum Schweigen gebracht. Aber in ihr machte sich auch das Gefühl breit das er sie verstand auch ohne das sie etwas sagte. In diesen Momenten des intensiven Blickkontaktes tauschten sie beiden nach Shayas Meinung mehr Informationen aus als mit Worten möglich gewesen wären.

Die Tribeless wusste das sie am ziel ihrer Reise angekommen war. Sie hatte den Auserwählten gefunden. Den der mti irh die Welt verändern kann. Aber erstmal würden sie ihren Kampf ausfechten, den keiner der Anwesenden mitbekam außer der Guardian, der in der Nähe stand.
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BeitragThema: Re: Die Königin erscheint   So 17 Apr 2016, 16:03

Der Guardian hatte seine Nachricht überbracht und war wieder zu seinem Gast hinunter gegangen. Aber lange war er nicht mit ihr alleine. Denn Zoot trat hinab über die Stufen ins Foyer. Er und die anderen Chosen in der Halle verneigten sich tief als der Allmächtige Zoot sie mit seiner Anwesenheit beglückte. Es war eine große Ehre für die Chosen, die sich unter dem Banner des Guardians erneut versammelt haben.

Er beobachtete die Szene die sich zwischen Zoot und der neuen Königin abspielte mit etwas Sorge. Hatte er sich auch wirklich nicht geirrt. Aber es kribbelte ihn überall. Er spürte förmlich die MAcht der beiden Menschen vor ihm. Schließlich erhob er das Wort: "Darf ich euch die Königin vorstellen die würdig an eurer Seite sein wird." Er verneigte sich tief. Was sollte er auch mehr dazu sagen. Zoot würde sich eh ein eigenes Bild von ihr machen.
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BeitragThema: Re: Die Königin erscheint   So 17 Apr 2016, 16:34

Solch eine Unterhaltung hatte er noch nie. Keine Ebony, kein Wesen sonst hatte ihn so fasziniert wie diese Fremde. Sie sagten beide kein Wort, und doch lernten sie einander in diesem schweigenden Gespräch mehr voneinander als man ahnen konnte. Er glaubte, fast ihr ganzes Wesen allein durch den Blick ihrer Augen erfassen zu können. Das mysteriöse und starke Wesen ihres Daseins. Sein Geist tastete nach ihrem, und er glaubte fast, ihn erspüren zu können. Man konnte es vergleichen mit einem Ringkampf, bei dem sich die Gegner abtasteten. So ungefähr tasteten sich sein und ihr Geist hier ab, berührten einander, umkreisten einander, erforschten einander. Keiner von ihnen wollte irgendein Wort sagen, doch das war auch gar nicht nötig. Alles, was nötig war, erfuhren sie allein durch dieses Ertasten im Geiste und durch die Blicke.

Des Guardians Worte bekam Zoot nur nebenbei mit. Beide hatten sie eine wirklich unheimliche Ausstrahlung. Zoot wirkte gruselig wie eh und je, und auch von den anderen Anwesenden wagte es keiner auch nur zu atmen. Es war eine unglaubliche Atmosphäre hier in diesem Raum. Energien schienen um beide herum zu knistern, pure Machtauren, die sich hier begegneten und bereits zu vermischen begannen. Und doch blieb ein Zoot hier noch immer skeptisch im Inneren. Denn so schnell überzeugte ihn niemand, dass er so viel drauf hatte, um so würdig zu sein, an seiner Seite wandeln zu dürfen. Sein Wohlwollen verdiente man sich so leicht nicht, auch wenn er wirklich durchaus beeindruckt war. Für ihn zählte trotzdem eine gewisse Leistung. Und diese wollte er prüfen. Wohl gehörte dieser Blickwechsel hier auch bereits zu seinen Prüfungen, und die bestand sie bisher mit Bravour. Doch Zoot war noch lange nicht fertig. Langsam trat er immer näher an sie heran, stand nun dicht vor ihr, während sein Blick sich noch immer in den ihren bohrte. Er war sehr neugierig, was sich unter dem Schleier wohl für ein Gesicht verbarg...
Du bist beeindruckend, doch kannst du noch mehr?, fragte er sie im Geiste. Ob sie es wohl schaffte, seine Frage mitzubekommen?
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BeitragThema: Re: Die Königin erscheint   So 17 Apr 2016, 21:34

Auch Shaya bekam die Worte des Guardian nur am Rande mit. Denn sie war vertieft in den Blick ihres Gegenübers. Es war totenstill im Raum. Kaum ein Atemzug war zu vernehmen. So eine Situartion hatte Shaya noch nie erlebt. So intensive Gefühle hatte sie auch seltenbisher gespürt. Es war ein Machtgefühl in ihr wo sie wusste das es nicht ihres war. Die Seelen der beiden Gegner tasteten sich ab. Es war eine Begegnung überirdischen Ausmaßes. Keiner bekam mit was die Beiden Menschen in diesem Moment empfanden.

Er trat näher an sie heran. Aber sie blieb stehen und zeigte keinerlei Angst ob seiner Nähe zu ihr. Im Gegenteil. In seinen Augen erkannte sie eine Frage. Sie beantwortete diese mit einem Lächeln und einen intensiveren Blick was durch das Lächeln unter ihrem Schleier noch verstärkt wurde. Keiner sah dieses Lächeln. Aber Ihr gegenüber würde es spüren. Sie gab ihm das Gefühl das man sich an ihr verbrennen konnte wenn man nicht vorsichtig war und gab ihm mit einem Blick zu verstehen. Er sollte nicht wagen ihren Schleier vor diesen Anwesenden zu lüften. Das unterstrich sie auch mit einem aufblitzen ihrer Augen, als sie seine Absicht erkannte: Wer weiß, finde es herraus. Sagte ihr Blick zu ihm. Diese Frau wusste was sie wollte. Sie wusste genau was sie konnte und ein Zoot konnte es vielleicht mit ihr aufnehmen, wenn er mental stark war und nicht so ein Weichei wie die Männer mit denen sie bisher zu tun hatte. Manche von Ihnen, hatte sie in Grund und Boden gestarrt. So das sie ihr jeden Wunsch erfüllt hatten ohne ihr nur noch einmal zu widersprechen.

Es war also doch ein Staredown aber die Kontrahenten waren sich mehr als ebenbürtig. Keiner von Ihnen würde nachgeben.
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BeitragThema: Re: Die Königin erscheint   Mo 18 Apr 2016, 12:46

Normalerweise würde Zoot nicht das Geringste darauf geben, was jemand anderer wünschte und für wichtig hielt. Doch gerade diese Frau faszinierte Zoot so sehr, dass er ihren unausgesprochenen Wunsch zu respektieren wünschte. Er wollte auch, dass ihr Gesicht vor den Augen der anderen verborgen unter dem Schleier blieb. Eigentlich war das sogar eine unglaublich tolle Idee. Nur er würde das Gesicht zu sehen bekommen, niemand sonst. Oh, da hatte der Guardian wieder eine hervorragende Idee gehabt, ach was, Idee, es war eine Bestimmung gewesen! Ja, er glaubte an das Schicksal, er hatte es gesehen in seiner Nahtoderfahrung. Er hatte gespürt, dass Dinge vorhergesehen waren, dass nicht alles Zufall war, er hatte gemerkt, dass gewisse Dinge einfach passieren mussten, dass sie vorherbestimmt waren. Und diese Königin war für ihn bestimmt. Es war vorgesehen, dass sie an seiner Seite war, vielleicht sogar Befehlsgewalt bekam über seine Leute. Allerdings wollte er sich dem noch nicht ganz hingeben. Er wollte sie erst noch viel mehr prüfen, denn er wollte sicher gehen, dass sie nicht so war wie Ebony, die ihn betrog und die ganze Herrschaft an sich zu reißen wünschte.

Doch erst einmal lieferte er sich mit ihr weiter diesen Staredown. Auch er würde nicht sprechen, denn das käme einer Niederlage gleich. Gleichwohl wusste er, dass auch sie nicht sprechen würde. Das hier könnte Stunden, Tage dauern, wenn nichts passierte. Doch Zoot würde das schon durchhalten, denn er war der Stärkste von allen! Das Lächeln spürte er, und natürlich ihren unausgesprochenen Wunsch, verborgen zu bleiben für die anderen. Das Aufblitzen ihrer Augen machte ihn neugierig, ein Kribbeln der Erregung und Aufregung machte sich in ihm breit. Er wollte wissen, was sie sonst noch so drauf hatte, außer mit ihrer Erscheinung und ihrer Willensstärke zu punkten.
Das werde ich, ich werde es herausfinden, verlass dich darauf!, antwortete er mit seinem Blick. Fast unmerklich leicht verzogen sich seine Lippen zu einem wissenden Lächeln. Es wirkte unheimlich und schrecklich, denn seine Augen lächelten nicht. Die waren nach wie vor auf ihre Augen gerichtet. Wer Zoot so sah, ahnte schon, dass er hier einen Psychopathen vor sich hatte, der noch dazu ein kluger Taktiker und unglaublich starker Kämpfer war, der eine Todesverachtung sondergleichen hatte. Denn er war der Meinung, sogar den Tod besiegt zu haben, ihm ins Gesicht gelacht zu haben und wieder ins Leben zurück gekehrt zu sein. Dabei war es nur Glück gewesen, dass sein nicht toter Leib auf dem Boot nicht verbrannt war. Oder war es mehr als Glück gewesen? Niemand vermochte es zu sagen, doch für Zoot war es eine unglaublich mächtige Erfahrung gewesen.
Die Mächte beider Auren vermischten sich weiter, tasteten sich weiter ab. Irgendwann musste dieses Abtasten doch enden, Zoot verlor beinahe die Geduld, doch aufgeben? Niemals...
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