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 Is it fate to meet you again and again?

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BeitragThema: Re: Is it fate to meet you again and again?   Di 09 Jan 2018, 20:22

Auch wenn sie leise sprach, Shadow konnte es hören, denn er hatte sehr gute Ohren. Diese musste er auch haben, denn er hatte die ganze Zeit nach dem Virus aus seinen Verstecken gelauscht, ob er verdächtige Geräusche von drinnen oder draußen hörte. Ebenso hatte er vor kurzem noch nachts im Krankenhaus nach Geräuschen von Ratten gelauscht. Kein Wunder also, dass seine Ohren gut trainiert waren, und so hörte er auch die leise Stimme von Syra. Was sie sagte, überraschte ihn durchaus, hatte er eher erwartet, dass sie ihm zustimmen würde. Aber diese Überraschung war positiver Art, natürlich war sie das. Sie fand ihn nicht furchtbar, nur ein wenig nervig. Und so leise wie sie sprach, vermittelte das Unsicherheit von ihrer Seite aus. Sie war also unsicher, aber wieso? Und wieso ihm gegenüber? Das war neu...ziemlich neu.
"Ist für mich unmöglich, nicht zu helfen. Auch wenn ich...wie du sagst...nervig bin - für andere bin ich vielleicht sogar viel schlimmer als das, die könnten mich glatt für herzlos halten - ich könnte nicht zulassen, dass jemand stirbt. Schon gar nicht...so jemand wie du"
Das war schwer gewesen, vor allem die letzten Worte! Aber er hatte das Gefühl, er musste es einfach sagen, und was hatte er zu verlieren? Dennoch war da immer die alte Blockade in ihm, die verhindern wollte, dass er über Gefühle sprach, und ja, sowas waren auch Gefühle. Und er hatte somit zugegeben welche zu haben und hatte sich der Verletzlichkeit preis gegeben. Sie war auf jeden Fall nicht dumm, sie würde bemerken, dass diese Worte besonders gewesen waren, an seinem Tonfall als auch daran, wie schwer es gewesen war, sie überhaupt auszusprechen.

Schnell sah er sich weiter um, damit sie ihm nicht ins Gesicht sehen konnte, und er nickte dann auf ihre kleine Erklärung. Sie hatte also Brüder gehabt. Das erklärte, wieso sie so frech war und sich gerne selbst verteidigte, verbal gesehen. Diese Brüder hatten sie so frech gemacht, und er dachte kurz daran, dass er diesen wohl Dank schuldete, wenn aus ihnen jemals was werden würde. Woran er noch immer nicht glaubte, es schien absolut unmöglich zu sein. Aber er schätzte diese Eigenschaft trotzdem immer an ihr, das machte sie besonders, abgesehen von ihrer Schönheit.
"Oh...nein, unterrichten tu ich nicht, für sowas bin ich nicht geschaffen. Fehlende Geduld und so. Dafür sind andere besser geeignet, ich bin mehr für den Spaß zu haben. Geschichten erzählen, Fangen spielen, sowas. Die sind ganz verrückt auf Geschichten, ich muss mir immer welche ausdenken.", berichtete er leicht grinsend, während er sich weiter umsah nach Papier.

Aber Papier fand und fand er einfach nicht. Stattdessen kamen sie erst mal zum Farmerstand, während Syra ihm sagte, dass es ihr egal war, was sie zu essen bekam, solange es essbar war. Er nickte, auch das fand er irgendwie gut. Sie war nicht verwöhnt wie viele andere Tussis. Wieder ein Pluspunkt. Gab es überhaupt irgendwas Negatives an ihr?? Er wusste es nicht...außer eben, dass er nicht wusste, was in ihr vorging, aber andererseits konnte er genau das so gut nachvollziehen, besser als viele andere. Weil es bei ihm genau so war.
Schweigend beobachtete er ihren Handel und atmete unhörbar tief ein. Er hatte registriert, wie wenig sie zum Tauschen hatte und wie wenig sie zu essen bekam dafür. Shadow überschlug im Geiste die Güter, die er zum Tauschen dabei hatte. Er sollte sowieso für den Tribe was zu essen besorgen, er hatte dafür Tauschsachen mitgenommen, die der Tribe zum Handeln bereit stellte. Ebenso hatte er noch etwas Privatsachen dabei, für seine persönlichen Interessen, beispielsweise vom Waffenstand. Aber er beschloss, für sie noch was zu tauschen.
Er nickte auf ihre Frage hin. "Ja, Essen für den Tribe besorgen dafür bin ich unter anderem ja auch hier", beantwortete er das und machte sich daran, für die Tauschgüter Nahrungsmittel einzutauschen, die er in der Tasche verstaute. Anschließend nahm er noch was von seinem Privatzeug und ertauschte dafür noch etwas Fleisch, noch ein paar Kartoffeln mehr und Brot. Bevor sie was sagen konnte, packte er ihre Tasche und ließ die Sachen hinein fallen.
"Keine Widerrede. Ist n Geschenk von mir, ok?", sagte er schnell, sah sie eindringlich an, und man sah, dass er wirklich keinen Widerspruch gelten lassen würde. Er wusste, dass sie es brauchte.
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Syra
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BeitragThema: Re: Is it fate to meet you again and again?   Di 09 Jan 2018, 21:55

"Wie kommen sie darauf, dass du herzlos bist?", fragte sie neugierig nach ohne auf das andere einzugehen. Denn Dinge die sie betrafen schob sie gern von sich um sich nicht damit auseinandersetzen zu müssen.
Shadow nervte sie und er war nicht gerade nett, als sie im Eiswasser eingebrochen war. Dennoch glaubte sie nicht das der Kerl, der da neben ihr her ging, herzlos war. Allein die Tatsache das er bei den Evermores war, zeigte doch das er ein gutes Herz besitzen musste, oder?
"Hätte mich aber auch gewundert, schließlich bist du in einem der nettesten Tribes der Stadt.", stellte sie fest und unterstrich seine Aussage, dass er niemanden etwas antun konnte. Tja, zurückgezogen konnte man wohl auch in einem Tribe leben, Dinge von denen sie nichts verstand.

"Achso. Spielen ist ja auch wichtig. Aber gut, ich kenn mich mit Kindern überhaupt nicht aus." Ein Wunder das sie überhaupt mit anderen Jugendlichen reden konnte, so verkorkst wie sie drauf war. Aber das waren eben Dinge die sie an sich merkte, andere, wie Shadow konnten das gar nicht wissen. "Welche Geschichten erzählst du ihnen?" Immer schön von sich ablenken, dachte sie sich. Dennoch interessierte es sie auch, welches leben er führte.
"Okay.", sagte sie und ging ein, zwei Schritte zur Seite damit auch Shadow handeln konnte. Als er wieder zu ihr kam, ihr Kartoffeln, Fleisch und Brot reichte, wollte sie schon ziemlich protestieren, doch dazu kam sie gar nicht, da er ihr das Essen einfach in den Rucksack packte, der immer noch zu ihren Füßen stand. "Aber...", fing sie an und zog eine nicht so erfreute Mine. Warum bestanden die anderen eigentlich immer darauf und unterbanden ihre Widerworte? Das war doch viel zu viel. Seufzend musste sie sich geschlagen geben. "Also gut... Danke." Was sollte sie sonst machen? Ihm das wertvolle Essen nachwerfen? Syra musste sich eingestehen, dass sie das Essen brauchte, wenn sie mal wieder mehr als einen Apfel pro Tag zu sich nehmen wollte.
Vielleicht fiel ihr ja noch was ein, womit sie sich bedanken konnte. So gingen sie weiter und am Ende vom Marktplatz sah sie etwas. Sie packte Shadow, ohne irgendwas zu sagen, am Arm und zog ihn einfach mit. Sie hasste so viel zu reden. "Schau.", meinte sie und zeigte auf den Stand, der neben Haushaltwaren auch einige Stifte im Angebot hatte, vielleicht auch Papier. Wieder ging sie auf etwas Abstand, nicht das der Typ vom Stand glaubte, dass sie hier an etwas Interesse hatte.
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BeitragThema: Re: Is it fate to meet you again and again?   Di 09 Jan 2018, 23:25

Bei ihrer Frage konnte Shadow nicht anders, er begann wirklich zu lachen, wenn auch nicht laut, schließlich wollte er nicht, dass sich all die Menschen nach ihm umdrehten und ihn anstarrten. Wenn er eines hasste, dann wenn man ihn anstarrte, als hätte er gerade laut in die Welt hinaus geschrien, dass dass alle Idioten seien oder sowas.
"Weißt du, du kennst mich bisher nur als jemand, der dir hilft oder dich vielleicht ein bisschen nervt. Aber die Leute aus meinem Tribe kennen mich unter anderem auch als...mürrischen, immer einen bissigen Kommentar drauf habenden Typen. Diese Kommentare sind manchmal so bissig, dass sie als herzlos aufgefasst werden könnten. Ich kann nichts dafür, so bin ich nun mal. Aber weißt du was das komische ist? Wenn ich dich getroffen habe, dann hab ich irgendwie nichts auf Lager, das so bissig ist", berichtete er leicht grinsend. Das war ja so gesehen noch gar kein so großes Zugeständnis seiner Gefühle, das war nicht so gefährlich. Bei ihrer nächsten Bemerkung zuckte er nur mit den Schultern.
"Ich gelte sozusagen als ein kleines Teufelchen inmitten von Engeln, obwohl ich eigentlich niemals irgendwas böses tue, sondern nur sage verstehst du? Aber ansonsten habe ich ein...naja, gutes Herz kann man schon sagen. Ich tu mehr für andere als für mich. Aber psst...sag das bloß keinem, sonst haben sie mich schon durchschaut. Dass du das weißt ist okay, du kennst ja keinen von meinem Tribe, du darfst mich ruhig ein bisschen durchschauen, hab ich nichts gegen."
Das war ja schon ein bisschen ein Wunder, dass er hier tatsächlich ihr gegenüber ein bisschen seine Persönlichkeit präsentierte, aber er hatte eben das Bedürfnis, dass sie besser über ihn bescheid wusste als die meisten, die ihn nur flüchtig kannten oder nicht so gut. Die Leute vom Tribe, die ihn besser kannten, wussten das irgendwie auch, aber er hatte es ihnen nicht gesagt. Sie wussten es nur, weil sie es beobachteten.

"Ach so dies und das...", antwortete er auf ihre Frage, was er für Geschichten erzählte.
"Je nach Nachfrage. Die einen wollen eine gruselige Story, die anderen ein Märchen. Manches erfinde ich, manches erzähl ich nur nach, ich meine, jeder kennt ja Märchen oder irgendwelche schönen Geschichten, oder?"
Oft kam es allerdings nicht vor, er hatte nicht so viel Zeit für die Kinder, aber manchmal überkam ihn einfach das Bedürfnis, sie zu besuchen, dann umringten sie ihn, und er sollte ihnen was erzählen. Man glaubte es kaum, wenn man es nicht mit eigenen Augen sah. Das sah dann fast aus wie verkehrte Welt, der dunkle Typ in den Lederklamotten inmitten lachender Kinder.

Das Verhandeln war nicht schwer, mit den Farmern handelten die Evermores ja schließlich schon ein Weilchen. Man kannte die Preise, und man kannte die bevorzugten Tauschwaren.
Was folgte, war wieder einmal eine dieser Taten, Shadow tat immer mehr für andere als für sich selbst. Er war niemals egoistisch, auch wenn viele das vielleicht aufgrund seiner Bissigkeit hin und wieder annehmen könnten. Aber seine Taten bewiesen das Gegenteil. Besonders nachdrücklich half er aber Leuten, die er gern hatte, und das war bei Syra eindeutig der Fall. Nur sie wusste wohl noch nichts davon, und Shadow hatte bisher noch immer Grund zu dem Wunsch, dass sie es besser noch nicht mitbekam. Andererseits wäre er dann doch auch gerne die Unwissenheit auch mal wieder los. Doch noch war vermutlich nicht die Zeit dafür. Dazu musste er sie erst noch ein bisschen besser kennen.
Schnell hatte er ihr die Sachen in ihren Rucksack gepackt, und schnell hatte er klar gemacht, dass dieses Geschenk nicht rückgängig zu machen war. Das erkannte sie wohl auch, und er nickte auf ihr Danke.
"Nichts zu danken...mir ist klar, dass nicht jeder einem was schenkt, aber irgendeiner muss es ja machen, richtig?", antwortete er leicht grinsend, doch da wurde er plötzlich gepackt und weiter gezogen. Verwirrt folgte er ihrem Blick, als sie sagte 'schau'. War das...oh! Stifte, die konnte er sehen.
"Bingo...danke", sagte er zu ihr, und er wunderte sich kurz, dass sie schnell Abstand nahm, so als fürchtete sie sich. Ihm war vorhin schon ihre Unsicherheit aufgefallen, hin und wieder hatte sie sogar nervöse Blicke nach allen Seiten getan. Offensichtlich hatte sie Angst, nun das war nicht verwunderlich. Sie lebte allein, und sicher hatte sie schon einige üble Erfahrungen gemacht. Wie übel, das wusste er natürlich nicht, aber die Leute hatten eben Angst, wenn sie allein unterwegs waren, manche sogar mit jemanden als Begleiter, wie in diesem Fall. Er würde nicht nachfragen, vorerst, er wusste von sich selbst, dass man nicht gerne redete über sich. Ihm war ja auch aufgefallen, dass sie auffallend nicht von sich sprach, sogar richtig abgelenkt hatte sie immer dann, wenn er sie selbst ins Gespräch rückte.

Shadow ging zu dem Stand, den Syra entdeckt hatte und erstand einige Stifte und auch Papier, das Papier war das Wichtigste. Die Kinder sollten was lernen, und dann gab es noch jemanden, der gerne zeichnete. Er erstand drei Blöcke blütenreines Papier und auch einige farbige Stifte, vielleicht wollten die Kinder ja auch mal malen. Wieder einmal erwies sich Shadow als jemand, der eher an andere dachte als an sich selbst. Er stopfte alles in seine Tasche und kehrte zu Syra zurück, er war froh, dass sie inzwischen nicht weggelaufen war oder sowas.
"Alles klar, hab alles...und jetzt?", fragte er vergnügt. Ja, jetzt war er gut gelaunt, denn er hatte alles besorgt was er besorgen wollte plus er hatte Syra getroffen und ihr sogar geholfen, auch wenn sie sicher nicht so begeistert über eine solche Hilfe war, wie er sich vorstellen konnte. Jetzt konnte er sich allerdings noch vorstellen, dass er mit dem Mädchen vielleicht noch etwas spazieren gehen könnte oder so, vielleicht lernten sie sich ja besser kennen. Er hatte jetzt einiges über sich erzählt, wer weiß, vielleicht wollte sie ja jetzt auch was über sich erzählen? Er würde sie nicht danach fragen oder gar nachbohren, aber vielleicht kam ja das Bedürfnis auf bei ihr, vielleicht...
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BeitragThema: Re: Is it fate to meet you again and again?   Mi 10 Jan 2018, 09:59

"Verstehe. Aber wäre doch etwas seltsam wenn ich dich schon gut kennen würde, nach den paar Malen die wir uns gesehen haben." Sie schmunzelte etwas. Wäre doch etwas seltsam wenn sie sich schon inn und auswendig kennen würden.
Aber wirklich viel Zeit hatten sie bisher eh nicht dafür gehabt. Als sie sich das erste Mal getroffen hatten, wollte sie nur noch nach Hause, kein Wunder so durchnässt sie war. Beim zweiten Mal ging sie auch nach einiger Zeit und jetzt wollte sie nur auf dem Markt etwas ertauschen und mussten dann weiter.
"Würdest du mir bissig kommen, würde ich bissig antworten, so einfach ist das.", konterte sie grinsend. Denn sie war schon auch (manchmal) schlagfertig wenn es sein musste und konnte Kontern wenn man ihr doof kam. Einfach auch um ihr Gesicht zu wahren und die Angst zu verstecken.
"Man muss nicht total lieb und nett sein oder ständig grinsen und ein Lied auf den Lippen haben um nett zu sein. Manche würden mich auch selbstsüchtig schimpfen, weil ich manches durchziehe einfach weil ich auf mich achte. Aber ich bin eigentlich nicht gefährlich, wenn dann nur für mich selbst."
Wenn man sich überlegte wie oft sie schon Hilfe gebraucht hatte, war schon nicht mehr normal.

"Dennoch wäre das nicht nötig gewesen.", meinte sie dann zu ihm. Denn der Tribe brauchte selbst alles erdenkliche und das mit ihr zu teilen war viel zu viel. Aber darüber wollte sie jetzt nicht diskutieren sondern sich nur freuen das sie etwas bekommen hatte.
Dann zog sie ihn mit, damit er sich Papier und Stifte besorgen konnte. So hatte jeder von ihnen das wegen dem sie hergekommen waren. "Warum eigentlich Shadow? Wie kamst du auf den Namen? Ich schätzte mal, deine Eltern kamen nicht auf den einfallsreichen Namen, dich Schatten zu nennen.", fragte sie nach, als er sie fragte was nun war. Eigentlich würde sie sich jetzt dann wieder zurück nach Hause machen, denn sie war keine die irgendwelche Ausflüge spontan vorschlug oder ganze Stories über sich zu berichten hatte. Wenn es um sie ging, da musste man es ihr schon aus der Nase ziehen um etwas zu erfahren.
Sie sebst hatte sich keinen Namen ausgedacht, sie hatte nur einen zweiten Vornamen, den auch nur ihre Brüder wussten und sonst niemand. So einfallsreich war sie eben nicht gewesen.
Dann spürte sie es. Der erste Regentropfen auf ihrer Nasenspitze, dann noch einer und noch einer. "Oh nein!" Das letzte was sie jetzt brauchen konnte war, dass sie schon wieder nass wurde. Sie nahm ihren Rucksack und rannte in Sektor eins und stellte sich in einem Hausgang unter, bei dem die Türe offen stand um Schutz vor dem Regen zu finden. Ob Shadow nachgekommen war, würde sie gleich feststellen.
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BeitragThema: Re: Is it fate to meet you again and again?   Mi 10 Jan 2018, 17:07

"Ja...ich schätze wir müssen uns wohl einfach noch besser kennen lernen", antwortete er ihr einfach, ohne zu überlegen und erschauerte innerlich über seine ungestümen Worte, die er einfach so aussprach. Hatte sein Hirn plötzlich einen Knacks weg?? Was war mit ihm los, dass er einfach so ohne nachzudenken etwas aussprach, was er normalerweise niemals so einfach sagen würde? Scheinbar setzte sein Hirn wirklich aus in ihrer Nähe. Das war gar nicht gut...oder? Oder hatte das was mit seinen sonderbaren Gefühlen für dieses Mädchen zu tun? Er hoffte jedenfalls, dass Syra nicht all zu viel Bedeutung in diesen Worten erkennen würde, denn er befürchtete immer noch, dass sie ihm eine immense Abfuhr erteilen würde, würde sie erfahren, was mit ihm eigentlich los war, und das wollte er nicht riskieren.
Bei ihren nächsten Worten musste er auch leicht grinsen.
"Ach, weißt du, das finde ich gar nicht so schlecht. Ich finde Leute langweilig, von denen nichts zurück kommt."
Genau genommen fand er, dass das ein äußerst attraktiver Zug an ihr war, der den Reiz an ihr ausmachte, abgesehen davon, dass sie so hübsch war. Aber das konnte er ihr so natürlich nicht sagen, das wäre verheerend, aus denselben Gründen wie auch alles andere von seinen Gefühlen was er ihr nicht sagen konnte. Wenn die nur wüsste! Er mochte sich gerade auch selbst wegen dieser Sache nicht so sehr, er erkannte sich ja kaum wieder. Diese Frau machte ihn echt wahnsinnig, ohne es zu wissen. Er musste sich einfach mehr unter Kontrolle halten, Ruhe bewahren und besser nachdenken, wenn er in ihrer Nähe war. War gar nicht so einfach. Aber er musste es schaffen!
"Da spricht meistens Neid aus den Menschen. Man muss halt auch auf sich achten, auch wenn ich zum Beispiel auch oft eher was für andere tue, aus eigenem Antrieb heraus. Aber es ist eben kein Muss, man muss eben selbst entscheiden wie man handelt."
Jetzt war zwar wieder er selbst zum Teil das Thema gewesen, aber immerhin wurde das Thema auch ein wenig abgelenkt von dem vorherigen, das war gut.

Shadow fand es schon nötig, dass sie etwas mehr zu essen hatte, aber er sagte dazu mal lieber nichts, bevor sich irgendwie noch ein Streit darüber anbahnte. Er wusste ja, wie sehr Stolz das Handeln beeinflussen konnte, auch bei ihm selbst. Dass sie dann nach seinem Namen fragte und wieso er sich Shadow genannt hatte, zuckte er mit den Schultern.
"Ich wollte einfach meinen normalen alten Namen nicht behalten und hab nach einem besseren gesucht,
und ich fand Shadow passt ganz gut. Wenn ich will kann ich so unauffällig wie ein Schatten werden, wenn ich mich umhören will. Sowas eben...vielleicht auch Schatten meines früheren selbst?"

Leicht schmunzelte er bei den letzten Worten, aber er wusste es auch selbst nicht so genau. Der Name schien ihm enfach der richtige zu sein, es passte einfach, er war ihm direkt eingefallen damals.
Schließlich fing es plötzlich an zu regnen, und das schien Syra gar nicht zu erfreuen. Kein Wunder, sie mochte es wohl eher nicht, nass zu werden, nachdem sie ja letztens erst fast ertrunken wäre und danach offensichtlich sich noch erkältet hatte. Eilig lief sie davon, und Shadow starrte ihr einen Moment verdutzt nach. Dann folgte er ihr schnell. So wollte er sie dann auch nicht direkt verlassen oder im Stich lassen. Was, wenn ihr was passierte? Nein, das wollte er sich dann lieber doch nicht vorstellen, also schnell ihr nach. Er fand sie in Sektor 1, wo sie sich in einen Hauseingang gestellt hatte, um vor dem Regen sicher zu sein. Er stellte sich zu ihr, zum Glück war genug Platz.
"Wenigstens...kann man im Regen nicht ertrinken, ist doch schon mal was", scherzte er leicht grinsend, aber er würde sicher gleich einen bissigen Kommentar zurück bekommen, denn sie würde sicher schnell erkennen, dass er auf ihr erstes Treffen anspielte. Von hier aus war es ein ganzes Stück nach Hause, sowohl zu ihrem als auch zu seinem.
Und nun? Sie würden wohl solange warten, bis es aufhörte zu regnen. Kurz atmete er durch. Er hatte sich entschlossen, vielleicht doch mal nachzufragen, ob sie was über sich erzählen wollte.
"Jetzt hab ich so viel über mich geredet...ich weiß sowas fragt man nicht, aber...willst du von dir vielleicht auch was erzählen?"
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Syra
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BeitragThema: Re: Is it fate to meet you again and again?   Mi 10 Jan 2018, 22:03

Syra sah ihn an, sagte nichts, ging weiter und nickte dann. "Ja, vielleicht." Kennenlernen, als wäre das so einfach. Wenn sie die Leute um sich herum so beobachtete, fragte sie sich schon auch, wie es denn die anderen so machten. Es sah so einfach aus, auf andere zugehen, reden und dadurch lernte man sich kennen. Klar, Cidre hatte sie so auch etwas besser kennengelernt und diese sie auch, aber das waren doch auch andere Umstände. Sie war krank, war schwach und Cidre hatte genau gemerkt welchen Schwachpunkt sie hatte und bot ihr an zuzuhören. Klar dass sie da nicht weiter schwieg wie es sonst so ihr Fall war.
Aber mit anderen so zu reden, ohne Krank zu sehen und einfach auf jemanden offen zugehen? So was konnte sie nicht. Zuviel Angst hatte sie vor den anderen Menschen, zuwenig vertraute sie Fremden.

"Was heißt Neid. Auf wen kann man neidisch sein? Auf Tribelose wie mich, die jeden Tag darum betteln müssen, dass sie etwas zu Essen bekommen oder jede Nacht Angst haben müssen, dass ihnen das Bett unter dem Hintern genommen wird? Sicher nicht. Es ist mehr die Habgier die viele antreibt. Jeder will so viel es nur geht besitzen und die Macht haben. Dass wollen sie alle. Am liebsten noch die Herrschaft der Stadt, damit sie arme kleine Leute versklaven können." Macht war hier eigentlich, neben der Habgier, dass wichtigste für die Menschen. Zumindest für den Großteil von ihnen. Andere hatten sich mit der Situation angefreundet und versuchten eben so ihr Glück, wie die Farmer, die außerhalb ihr Ding durchzogen und sogar mit den Stadtmenschen teilten.

Erst als sie im trockenen war un Shadow tatsächlich gefolgt war, sprach sie weiter, auf die Sache mit dem Namen.
Doch davor brachte er - oh Wunder - wieder einen blöden Spruch. "Schon klar. Nur ich will nicht wieder mit ner schweren Erkältung beinahe hops gehen.", sagte sie ernst, mit einem kleinen bissigen Unterton und sah ihn an, ehe sie sich gegen die kalte Wand lehnte. Es war einer ihrer wunden Punkte, denn die Zeit als sie Krank bei Cidre lag, war nicht gerade toll gewesen. Es gab einige Höhen und Tiefen,  während sie viel Zeit mit schlafen verbracht hatte.

"Wegen der Sache von grad. War dein echter Name so mies, dass du nen anderen wolltest oder lags mehr an deiner Vergangenheit?", fragte sie dann neugierig nach um auch etwas vom Thema abzulenken. "Ich hab nich so viel Fantasie wie du, was neue Namen betrifft." Aber sie mochte ihren Vornamen auch, von dem her.
Dann fragte er nach, ob sie über sich reden wollte. Nein. Ganz klar. Nein.
"Über mich gibts nichts besonderes. Das wichtigste weißt du schon." Klar, die Sache mit den Schatten und den Stimmen wäre vielleicht noch wichtiger gewesen, aber das würde sie ihm sicher nicht auf die Nase binden. Zumindest wüsste sie nicht, was es noch wichtiges gab, was sie einem Kerl erzählen sollte, den sie bisher nur dreimal gesehen hatte, auch wenn er sie ständig nervös machte und sie ihn nicht mehr aus dem Kopf bekam.
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BeitragThema: Re: Is it fate to meet you again and again?   Mi 10 Jan 2018, 22:50

Shadow fiel wirklich auf, wie schweigsam sie war, wenn es um das normale sich unterhalten ging. Sie konnte fragen, ja, wenn es um ihn ging, oder über allgemeine Dinge reden, aber immer wenn es auch sie betraf, dann schwieg sie oder sagte so wenig, dass es genauso wenig war wie nichts. Das kam ihm irgendwie bekannt vor, normalerweise wäre er auch so. Aber aus irgendeinem Grund schien er mehr aufzutauen als sie es tat. Vielleicht weil er die Hoffnung hegte, dass sie sich vielleicht auf diese Weise besser kennenlernen konnten, vielleicht eine Bindung aufbauen konnten. Oh Gott, er dachte echt schon darüber nach, wie sie sich besser kennen lernen könnten! Es musste wirklich ernst sein, wenn er sich darüber Gedanken machte, denn das war echt noch nie vorgekommen. Nicht mal seinem Bruder hatte er anfangs so vertraut, dass er sich drauf eingelassen hätte, und jetzt wollte er von sich aus eine Bindung schaffen. Es musste wirklich um ihn geschehen sein, wenn er so dachte...

"Da hast du recht, aber was ich meinte war nicht der übliche Neid...was ich meinte war der Neid darauf, dass jemand für sich einstehen kann und dennoch nicht über Leichen geht. Dich interessiert Überfluss und Macht nicht, aber du stehst für dich und deine Interessen ein, das macht dich zu einem richtigen Menschen. Nicht viele haben das, und die meisten, die es nicht haben, begegnen dir mit dem Neid darauf. Sie sagen dann Dinge wie du seist egoistisch obwohl in Wirklichkeit sie die Egoisten sind, weil sie sich insgeheim Macht wünschen und in Gedanken und in ihrer Fantasie schon die anderen unterwerfen und quälen. Ich verachte solche Menschen, sie verdienen kaum die Bezeichnung Mensch.", sagte er ernst, und man sah es ihm an, seine Meinung war unumstößlich, er verachtete diese Feiglinge, diese Heuchler und in Gewaltfantasien schwelgenden Leute. Sie hielten sich für stark weil sie diese Gedanken hatten, aber in Wirklichkeit waren sie die Schwachen, weil sie sich an diese Fantasien klammerten. Manchmal machten sie wirklich sowas Grausames, und das war noch schlimmer. Sie konnten einfach nicht normal leben ohne das, das machte sie für ihn zu Unmenschen.

Nachdem er ihr gefolgt war und den Kommentar gebracht hatte, grinste er. Sowas hatte er erwartet, aber letztlich sah er sogar entschuldigend drein, weil er ahnte, wie schlimm das für sie gewesen sein musste. Ja, er brachte echtes Mitgefühl für sie auf, weil sie ihm was bedeutete.
"Das glaube ich dir...", sagte er noch und lehnte sich an die Tür, während er über ihre Frage nachdachte.
"Mein echter Name war okay. Jon, wenn du es wissen willst. Aber ich hatte einfach das Gefühl bei der krassen Veränderung, die die Welt durchgemacht hatte, ich einen anderen Namen ganz gut gebrauchen könnte. Wenn ich weiter Jon heißen würde, dann würde das heißen ich bin genau die gleiche Person von vor dem Virus. Die bin ich aber nicht...meine Eltern tot...meine Geschwister...weg...tat alles zu weh, ok? Mit dem neuen Namen wurde ich wieder besser drauf. Seitdem heiße ich Shadow, und ich verspritze Gift in Form von Worten"
Leicht grinste er bei den letzten Worten und zuckte mit den Schultern.
Schade, dass sie nicht über sich erzählte, aber Shadow war auch leider darauf programmiert, nicht nachzubohren, weil er wusste wie es sich anfühlte, damit genervt zu werden. Er selbst hatte jetzt wieder etwas über sich erzählt und es war ihm überraschend leicht gefallen. Genau genommen wusste Syra schon mehr über ihn als jeder andere den er heutzutage so um sich hatte.
"Jap...das Wichtigste weiß ich wohl schon.", sagte er mit erhobenen Augenbrauen, sah sie kurz an, dann sah er wieder in den Regen hinaus.
"Ich weiß zwar, dass es meistens noch viel mehr Wichtiges gibt, vor allem bei nem echten Menschen wie dir...aber ich merke, dass du lieber nicht reden willst über dich. Das ist okay, wirklich...ich red ja auch nicht gerne über mich. Auch wenn ich heute überraschend viel plappere...komischer Tag heute"
Wieder grinste er leicht und lachte sogar kurz. Er sah dabei wirklich vergnügt aus, wenn nicht die versteckte Melancholie in seinen Augen, in seinem Gesicht, in seinem Gemüt allgegenwärtig wäre.
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BeitragThema: Re: Is it fate to meet you again and again?   Do 11 Jan 2018, 19:20

Syra runzelte etwas die Stirn. "Aber sind wir nicht alle so?", fragte sie nachdenklich nach. "Ich mein, jeder guckt doch nur noch auf sich selbst, sieht sich vor allen anderen und lieber werden hilflose angegriffen als das man sich um wichtigeres kümmert.
Ich kanns ja auch verstehen, um zu überleben muss man eben egoistischer sein. Dennoch fehlt denen die Macht wollen einfach die nächsten Liebe."

Syra fand, dass man dafür nicht mal gut sein musste. Denn gute Taten konnte auch einer aus einem bösen Tribe machen, sei es nur jemanden zu verschonen oder nur einmal etwas anderes zu tun was nichts mit verletzten zu tun hatte.
"Menschen sind so. Dieses Leben macht sie so. Sonst hätte es früher keine Kriege gegeben. Es ist traurig, aber es gehört zu unserer Gesellschaft leider dazu, dass es solche Menschen genauso gibt, wie solche wie wir sind."

Syra sah ihn an. "Versteh schon. Manche brauchen das. Meine Eltern sind auch tot, wie wohl die von allen hier. Meine Geschwister sind auch weg." Dazu hatte sie noch die Qualen bei den Technos mitmachen müssen.
"Vielleicht sollte ich mir auch einen neuen Namen überlegen." Etwas schmunzelte sie. "aber schon okay, dass machen ja viele, hab ich mitbekommen." Zumindest ließen die Namen darauf schließen, wenn sie diese gehört hatte.

Wenn du nur wüsstest, dachte sie sich nachdenklich. "Das wird die Zeit zeigen.", meinte sie dann und sah in den Regen hinaus. "Hab noch nie gern über mich gesprochen.", gestand sie. Shadow würde das wohl eh schon lange mitbekommen haben.
"Tut mir Leid, okay?", sagte sie und sah ihn entschuldigend an. Denn er war ja so ganz süß, wenn er denn nicht immer so spitze Kommentare von sich geben würde, was ihn allerdings ausmachte. So standen sie noch einige Minuten, ehe der Regen langsam nachließ.
"Ich denke, ich werde langsam nach Hause gehen.", sagte sie und sah ihn schüchtern an. "Bevor es wieder so zu schütten anfängt. Danke nochmal für das Essen.", meinte sie und ging einen Schritt auf ihn zu, stellte sich auf Zehenspitzen und gab ihm ein Küsschen auf die Wange. Es war ihre Art Danke zu sagen. Sie sprach nicht gern, mit solchen Dingen kam sie irgendwie eher klar als mit Worten. "Bis Bald.", sagte sie schlussendlich, lächelte etwas, hatte immer noch etwas rosa Wangen und ging dann aus dem Hauseingang hinaus und verschwand Richtung Sektor 2.
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BeitragThema: Re: Is it fate to meet you again and again?   Do 11 Jan 2018, 20:33

"Nicht alle...es gibt auch die verängstigten, die sich verkriechen und sich nichts trauen und alles machen was Leute ihnen sagen. Traurig aber wahr. Aber du hast auch Recht...der Virus hat den Verstand mancher Leute vernebelt und die Gutmütigkeit und das Herz ist in vielen einfach abgestorben, weil sie denken sie können jetzt alles machen was sie wollen."
Kein angenehmes Thema, aber ein aktuelles, ein zeitloses. Menschen waren schon immer blöd und grausam, auch vor dem Virus. Schon immer waren sie so, und Shadow, der zwar ein Herz hatte, würde trotzdem nicht sagen er sei was besseres. Arroganz war nicht eine seiner Eigenschaften, aber er hielt sich zumindest für jemanden mit einem gesunden Verstand. Wobei...so GANZ gesund war sein Verstand ja im Moment nicht, seine Gefühle spielten leicht verrückt, und er plapperte viel, das war ein untrügliches Zeichen dafür.

Leicht grinste er, als sie meinte, dass sie sich selber auch einen neuen Namen zulegen könnte.
"Du hast doch schon einen von mir bekommen, das reicht doch", antwortete er frech, was ihm sicher gleich wieder einen bösen Blick bescheren würde, aber das war okay, er meinte es ja auch nicht böse.
Er blickte sie an, als sie sich dafür entschuldigte, dass sie nicht wirklich was über sich erzählen wollte. Dabei zuckte er mit den Schultern.
"Ich sagte doch...ist okay, kein Problem, ich zwinge ja keinen", meinte er und versuchte ein Lächeln.
Nach einer Weile ließ der Regen endlich nach, aber andererseits hätte der Regen seiner Meinung nach ruhig noch länger dauern können. Sie verabschiedete sich nämlich jetzt.
"Ja, ich mach mich auch auf den Weg.", sagte er nickend, und als sie ihm dann dieses Küsschen gab, wusste er gar nicht was er sagen oder tun sollte. Irgendwie stahl sich ein total dämliches Lächeln in sein Gesicht, ohne dass er irgendwie was dagegen tun konnte. Aber er sah auch, dass Syra offensichtlich auch leicht rosa geworden war, was ihm gefiel, denn das sagte ihm, dass sie ihn wohl doch irgendwie mögen musste. Dieser schüchterne Blick war mega süß, fand er!
"Bis bald...", antwortete er und sah ihr nach. Diese Worte waren ein richtiger Segen für ihn, denn sie bedeuteten, dass sie beabsichtigte, ihn wieder zu sehen! Als sie dann außer Sichtweite war, machte auch er sich auf den Weg nach Hause ins Krankenhaus. Da hatte er ja heute noch einiges gedanklich aufzuarbeiten!

--- Szene beendet ---
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