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 Is it fate to meet you again and again?

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BeitragThema: Is it fate to meet you again and again?   Mo 01 Jan 2018, 13:10

Is it fate to meet you again and again?
01.08.2006 Nachmittag
Marktplatz
Shadow & Syra


Es wurde wieder Frühling, und mit dem Frühling würde es in der Stadt wieder so richtig belebt werden. Unter anderem natürlich auch am Marktplatz, der sich im vollen Betrieb immer als der zentrale Platz, wo sich alles traf, heraus stellte. Hier würde sich das meiste abspielen, und Shadow hatte sich gedacht, er sollte heute auf jeden Fall mal nachsehen gehen, ob sich inzwischen schon etwas hier abspielte. Würden Leute bereits Stände aufbauen, würden bereits Probleme auftreten? Denn Probleme gab es immer, wo sich so viele Menschen trafen, und Shadow sagte sich, er wollte auf jeden Fall mal die Lage auskundschaften. Gab es neue Spinner, die in die Stadt kamen und sich ankündigten? Hatten die Master of Flames irgendwas geplant oder vielleicht auch der Tribe Circus? Hatte sich irgendwas wichtiges ereignet? Shadow sah sich bei den Evermores eben auch als eine Art Kundschafter, der immer bestens informiert sein sollte über das, was in der Stadt vor sich ging. Denn die Evermores und auch andere gute Tribes wie zum Beispiel die Hunters, waren immer in ständiger Gefahr, da brauchte man sich auch keine Illusionen von Sicherheit machen. Sie waren immer im Blickfeld der bösen Tribes, sie hatten immer ihre grausamen Augen auf die Evermores und die Hunters gerichtet, und man musste immer vorbereitet sein.

Aus diesem Grunde kam Shadow am heutigen Tage zum Marktplatz. Er hatte sich auch bewaffnet, denn man konnte ja nie wissen. Seltsam, er trug jetzt immer das Messer bei sich, welches er von seinem Bruder Jace bekommen hatte, das gleiche Messer, das er letzten Monat bei Syra zu Hause vergessen und das sie am Tag darauf zu ihm zurück gebracht hatte.
Seufzend ging er die Straßen entlang. Challenge nicht bestanden! Ja, er hatte erneut an Syra gedacht, und er war von sich enttäuscht. Er schaffte einfach keinen Tag, keine paar Stunden, ohne an dieses Mädchen zu denken in irgendeiner Form! Verdammt noch eins, wieso ging sie ihm nicht aus dem Kopf? Es war als wäre man Alkhoholabhängig und konnte einfach den Gedanken an einen Drink nicht weg bekommen. So ähnlich verhielt es sich mit diesem Mädchen, und wieder erinnerte er sich an dieses Gespräch mit seinem Bruder, an die Feststellung, dass er sich womöglich in dieses Mädchen verliebt haben könnte. Diese Hoffnung, es könnte ihr ebenso gehen, weil sie das Messer zu ihm zurück gebracht hatte, direkt am nächsten Tag...

Es war doch einfach nur irre, verrückt! Er traf tausende Mädchen in seinem Leben, er lernte so viele Leute kennen, und bei keinem passierte sowas. Dann rettete er diese Syra vorm Ertrinken, und die ging ihm einfach nicht aus dem Kopf. Wieder fragte er sich, ob er nicht einfach versuchen sollte, sie zu vergessen, es konnte doch einfach nicht gut gehen! Nie im Leben würde er an sie heran kommen, nicht mit seiner Art, die er so leicht nicht ablegen konnte, trotz all der Tipps, die ihm Jace auf den Weg gegeben hatte. Und was viel wichtiger war: Wollte er das wirklich? Er kannte Paare, er sah doch jedes Mal diese Abhängigkeit beider voneinander, diese ganzen Einschränkungen, die Vorwürfe, ja selbst dass man in der Nacht noch etwas länger wach bleiben wollte als der andere, konnte bei einem Paar zu einem Streit führen unter Umständen! Wollte er seine doch recht schönen Gedanken an dieses Mädchen und die bisherigen Begegnungen zerstören durch solche Umstände?
Aber es ist nicht bei jedem Paar so..., schoß es ihm durch den Kopf.
Natürlich nicht, aber da war auch noch was anderes. Man konnte, wenn man sich auf sowas einließ, irre verletzt werden, schon vorher. Was war, wenn er sich entschloss, es ihr irgendwann doch zu sagen und es auch schaffte, und sie lachte ihn aus, weil es ihr niemals im Geringsten so ging? Weil sie ihn total nervig fand, weil er überhaupt nicht ihr Typ war etc.?

Verdammt, das alles war doch einfach scheiße! Mit Gewalt wischte er den Gedanken an Syra und an all diese dunklen Ängste weg, unter allergrößten Anstrengungen sagte er sich jetzt: Schluss! Aus! Ende damit, du denkst nicht mehr daran! Vergiss es einfach, es wird sowieso nie dazu kommen, vergiss es! Du wirst niemals Glück haben, außerdem WILLST du sowas auch nicht, schon vergessen??
Er atmete durch, nickte leicht und ging weiter, bis er schließlich endlich am Marktplatz ankam. Er musste jetzt arbeiten, er musste sich konzentrieren und nach allem Ausschau halten, was wichtig sein könnte. Tatsächlich waren Leute da, tatsächlich waren Stände aufgebaut! Offenbar eröffnete der Markt langsam wieder. Ein untrügliches Zeichen für den Frühling. Nun hieß es aufgepasst, er musste alles in Erfahrung bringen, was wichtig und neu sein könnte. Angstrengt marschierte er durch die Reihen der Leute und der Stände, versuchte Worte aufzuschnappen, Gespräche mitzubekommen, während er so tat, als würde er sich für die Waren interessieren.
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Syra
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BeitragThema: Re: Is it fate to meet you again and again?   Di 02 Jan 2018, 10:15

Sie war seit einiger Zeit wieder gesund. Zum Glück. Sie war Cidre so dankbar dafür, dass sie ihr geholfen hatte. Auch das sie nicht mehr als eine Kartenlegung von ihr gewollt hatte. Andere hätten sie ausgenommen und hätten es ausgenutzt dass sie so hilfbedürftig war.
In den letzten Tagen, in denen sie bei Cidre war, war die Heilerin zu einer Freundin geworden. Nicht nur, weil sie ihr geholfen hatte, ein zweites Mal, sondern weil sie ihr zugehört hatte, ihr Ratschläge gab und sie so viel Geduld mit ihr hatte, vor allem mit ihren immer wiederkehrenden Alpträumen.
In der Zeit waren die Träume zwar noch da, aber sie waren nicht so schlimm mehr gewesen und auch nicht jede Nacht da.
Vielleicht hatte das wirklich damit zu tun, dass sie nicht allein war, dass da jemand war dem sie vertraute und der sie beschützte, zeigte das es nur Träume waren und sie in Sicherheit war. Es war sehr Ereignisreich gewesen, vor allem die Unterhaltungen die die beiden Damen geführt hatten. So hatte sie Dinge von Cidre erfahren, die nicht so klangen als würde sie das jedem zweiten erzählen. Das war doch etwas besonderes. Und auch ihre Ansichten zu Shadow brachten sie dazu mehr über den Evermore nachzudenken und das bereitete ihr doch mehr als nur wenig Kopfzerbrechen.

Seit dem sie wieder in der Hütte war, waren die Träume wieder schlimmer geworden. Die Dinge die sie im Fieberwahn gesehen oder gehört hatte, waren zwar auch nicht mehr so schlimm, aber weg waren sie dennoch nicht. Das würde sicher nie weg gehen oder sehr sehr lange dauern. Sie hatte schlimmer erlebt, dass musste ihr Körper und Seele erstmal verarbeiten.
Mittlerweile war auch ihr Hunger wiedergekehrt und da sie sich nicht nur von Tee oder Äpfeln ernähren konnte, wollte sie den ersten Tag am Markt ausnutzen um dort sich wenigstens eine Kleinigkeit zu ertauschen.
Hier und da hatte sie noch ein paar Schmuckstücke gefunden, welche sie eintauschen konnte und später wollte sie noch nach Holz suchen und sich eine Art Speer basteln, mit dem sie am See fische fangen wollte. Zwar war sie nicht so begeistert was Wasser anging, seit dem sie dort beinahe ertrunken und erfroren war, aber sie brauchte etwas zu Essen.

Am ersten Tag vom Markt war wirklich viel los. Die ganzen Menschenmassen überforderten sie doch etwas. Syra versuchte sich nichts anmerken zu lassen.
Vorsichtig ging sie weiter, hatte das Gefühl das die Leute sie komisch ansahen. Immer wieder sah sie an sich herunter. Gut, sie war ziemlich mager, was nach der Krankheit und dem wenigen Essen, welches sie zu sich nahm, nicht gerade ungewöhnlich war. Ihre Haare waren offen und fielen über ihre Schulter und sie hatte ihre alte Jeans an, die hier und da ein paar Risse aufwies und ihre Jacke, welche sie doch ziemlich normal aussehen ließ.
Das die Leute sie nur normal ansahen, wie jeden anderen auch, merkte sie natürlich nicht. Für sie könnte jeder Fremde einer von denen sein. Die Leute die sie wieder fangen wollten.
Unsicher ging sie weiter, ging einen Schritt zurück, da sie irgendwie das Gefühl hatte gedrängt zu werden und stieß an jemanden. Leicht zitterte sie, wobei sie versuchte nicht anmerken zu lassen. Keiner sollte merken das sie Angst hatte. Als sie sich umdrehte, sah sie in Shadows Gesicht.
Oh nein, nicht auch noch er... dachte sie sich verzweifelt. Den letzten den sie jetzt brauchte war der, der sie total durcheinander brachte (noch mehr als sie eh schon war). Aber andererseits... Er war gerade die einzige bekannte Komponente hier und das war gut, auch wenn er das wohl nicht mitbekommen würde.
"Verfolgst du mich?", fragte sie ohne Hallo oder sonstige Begrüßung. Zwar hatten sie sich seit Wochen nicht gesehen, aber immer wenn sie unterwegs war, traf sie auf ihn, war schon ein merkwürdiger Zufall. Und sie wollte so ihre Unsicherheit verbergen, ihr Angst und Panik die sie gerade mit aller Gewalt verbergen wollte. Wieder dachte sie an Cidres Worte bezüglich des Spitznamens. Wenn man es so sah, stimmte es schon irgendwie. Sicher würde er sie mit jenem erneut begrüßen.
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BeitragThema: Re: Is it fate to meet you again and again?   Di 02 Jan 2018, 18:00

Shadow war ziemlich damit beschäftigt, sich hier auf die unterschiedlichen Gespräche zu konzentrieren, um möglichst viele Neuigkeiten aufzuschnappen. Bisher war noch nichts dabei, was von großem Belang war, nichts wichtiges für seinen Tribe.

Nebenbei betrachtete Shadow die angebotenen Waren. Das Aufgebot war nicht zu verachten, viele Menschen waren anwesend und so mancher Stand war hier zu finden. Es gab Werkzeuge, Alltagsgegenstände, und natürlich auch Kleidung und Lebensmittel. Bei den Lebensmitteln war natürlich immer am meisten los, die Welt hatte nun mal Hunger, und besonders die Tribelosen tauschten hier viel ein. Manche hatten auch nichts zum Tauschen und bettelten die Verkäufer an, ihnen etwas zu geben, bevor sie verhungerten. Das Elend und die Armut konnte manchmal sehr verstörend sein, Shadow fühlte sich immer an Slums erinnert.
Am meisten interessierten ihn selbst natürlich die Waffen vom Waffenstand. Interessiert betrachtete er die Stücke, während der Kleiderstand langsam abbaute. Dieser war - so war es schon vor dem Winter gewesen - immer nur bis zum frühen Nachmittag da, ebenso wie ein paar andere Stände.

Shadow ging weiter, und während er sich weiter konzentriert umhörte und umsah, stieß jemand gegen ihn. Er erkannte sie sofort, als sie sich zu ihm umdrehte, und vergessen war jedes Gespräch und jedes Verkaufsstück. Einen Moment starrte er sie nur überrascht an. Jetzt konnte er es vergessen, nicht an sie zu denken. Sie sah mager aus, aber sie war trotzdem noch genauso hübsch wie immer. Verdammt, wieso redete er denn jetzt nicht?
Ihre Begrüßung, wenn man sie denn so nennen wollte, brachte ihn aus seiner Erstarrung.
"Dir auch ein freundliches Hallo, Eisprinzessin!", antwortete er etwas sarkastisch und hob seine Augenbrauen. Lange konnte er jedoch nicht so ernst bleiben und grinste schließlich leicht.
"Das gleiche könnte ich dich auch fragen..."
Genau genommen verfolgte sie ihn ja wirklich - in seinen Gedanken auf jeden Fall. Aber das konnte er ihr auf gar keinen Fall sagen. Kurz atmete er durch und schüttelte den Kopf.
"Ich verfolg dich nicht, ich bin hier um mir den Markt anzusehen. Heute ist der erste Tag an dem er wieder aufmacht. Ich nehme mal an, dir geht es da genauso, also keine Merkwürdigkeit. Nur Zufall..."
Ein Teil von ihm wollte sie weiter ein wenig ärgern, aber der größte Teil von ihm nicht. Dieser Großteil machte sich nämlich Sorgen um sie. Das letzte Mal als er sie gesehen hatte, hatte sie noch nicht so mager ausgesehen wie jetzt, war aber krank gewesen. Jetzt sah sie ziemlich fertig aus. Anscheinend hatte sie nicht viel zu essen gehabt.
"Und, wie geht's dir so? Wieder erholt?", fragte er sie, und diesmal lag kein Spott, sondern echtes Interesse in seinen Worten.


Zuletzt von Shadow am Mi 03 Jan 2018, 18:15 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Is it fate to meet you again and again?   Mi 03 Jan 2018, 17:21

"Ich muss meinem Namen ja gerecht werden.", konterte sie ihm überraschenderweise ohne groß darüber nachdenken zu müssen. Cidre hatte Recht. Sie musste sich mit diesem Namen anfreunden, damit lernen das er wohl jetzt zu ihr gehörte, zumindest wenn sie auf ihn traf.
Insgeheim passte es ihr zwar immer noch nicht, was er wohl wusste, aber sie reagierte schon etwas gelassener darauf als die letzten Male.
Allein jetzt schon wieder würde sie ihn gern gegen die Wand klatschen und genervt von dannen ziehen. Aber andererseits war er eben gerade der Mensch den sie irgendwie etwas kannte. Würde sie weggehen, wäre sie wieder allein in der großen Menge an Menschen.

Wirklich ansehen konnte sie ihn nicht. Reichte seine Anwesenheit schon um sie nervös zu machen. Gut, die anderen Fremden taten das Übrige, aber nein, man musste es ja nicht noch schlimmer machen als es eh war.
"Ja, ich wollte auch hier her weil der Markt heute wieder eröffnet.", sagte sie knapp und sah ihn dann doch an, etwas verwundert über seine Stimmlage und das er fragte.
"Mir gehts wieder gut.", sagte sie zu ihm. Er wusste ja nicht, dass sie eine Woche flachgelegen war und mit erhöhtem Fieber und schlimmeren Wahnvorstellungen zu kämpfen hatte. Wobei sie froh war, dass er das nicht wusste.
"Wie gehts dir?", fragte sie nun ihrerseits nach um etwas von sich abzulenken. Sie mochte ungern über sich reden. Klar, wurde sie gefragt sprach sie schon mehr über sich, aber von sich aus eher weniger.
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BeitragThema: Re: Is it fate to meet you again and again?   Do 04 Jan 2018, 19:21

Angenehm überrascht sah Shadow Syra an, grinste anerkennend ob ihres Kommentars. Das war gar nicht so übel gewesen, und so ganz anders als ihre sonstigen Reaktionen. Gar nicht so genervt, oder aber sie zeigte das jetzt nur nicht. Aber immerhin, das war recht schlagfertig gewesen, und das gefiel ihm ganz gut, vor allem machte es sie für ihn irgendwie noch attraktiver, was wiederum gar nicht so gut war für sein Seelenleben. Zumindest dachte er immer, dass es nicht gut sein konnte, weil es absolut undenkbar war, dass aus seinen Gefühlen jemals Glück wachsen konnte. Das konnte nur Unglück bedeuten, denn sie mochte ihn doch garantiert nicht, zumindest nicht auf eine solche Art.
"Anscheinend hast du dich damit angefreundet, find ich gut. Denn so schnell wirst du den Namen auch nicht los", sagte er leicht grinsend und warf damit wohl den einstigen Tip seines Bruders über Bord. Jace hatte ihm nämlich geraten, lieber einen hübschen, niedlicheren Namen auszusuchen, mit dem sie sich geschmeichelt fühlen konnte. Aber das war ihm absolut unmöglich, bislang jedenfalls. Außerdem war Eisprinzessin doch ein hübscher Name, fand er.

Er merkte, dass sie seinen Blick zu meiden schien. Das konnte so vieles bedeuten, und er hatte keine Ahnung, ob es an ihm lag, oder daran, dass sie hier draußen vielleicht nervös war, weil vielleicht jederzeit irgendein Idiot ankommen könnte, der sie angreifen würde. Ein kleiner, hoffnungsvoller Teil in ihm wollte glauben, dass sie nur schüchtern war, dass sie ihn vielleicht doch mochte und nur deshalb ihm nicht in die Augen sehen konnte. Leicht nickte er bei ihren Worten, das hatte er sich schon gedacht. So mager wie sie aussah, schien sie wirklich dringend was zu essen zu brauchen.
"Dann ist ja gut. Mir geht's blendend, ging mir nie besser.", antwortete er ihr auf ihre Frage. In Wirklichkeit ging es ihm gar nicht so gut, und der Grund dafür war leider sie. Das jedoch würde er ihr wohl niemals sagen können.
"Und, schon was gefunden, was du brauchen kannst? Ich such auch was..."
Er suchte sowohl was zu essen als auch etwas ausgefalleneres. Er suchte Papier, es gab im Tribe jemand, der gerne zeichnete, und außerdem sollten die Kleinen auch Papier haben, schließlich mussten sie mal was lernen langsam.
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BeitragThema: Re: Is it fate to meet you again and again?   Fr 05 Jan 2018, 14:10

"Wer weiß.", meinte sie zu ihm, als er zufrieden feststellte das ihr das Name wohl gefiel. Das nervte sie schon wieder, wenn sie ehrlich war. Warum freute er sich denn auch noch darüber?
Aber nein, sie würde sich nichts anmerken lassen. Sollte er ruhig denken das sie der Name ihr nichts mehr ausmachte. Dann würde er sie vielleicht weniger damit nerven, hoffte sie zumindest.
Dennoch würde sie sich etwas einfallen lassen und für ihn auch nen Namen finden über den er sich ebenso ärgern konnte, wie sie über ihren.
Da sie einige Jahre allein gelebt hatte und dazwischen ja auch in Gefangenschaft, war das Reden mit anderen und das auffassen von bestimmten Dingen nicht gerade einfach für die Brünette. Vor alle mwenn Gesichtsausdruck und das gesprochene Wort nicht so zusammenpassten. Doch war sie einfach zu ängstlich um nachzufragen.

"Schön für dich.", meine sie zu ihm und versuchte das bisschen Sarkasmus zu unterdrücken. Wenn man sich überlegte das sie ständig wegen ihm so wirres Zeug im Kopf hatte, vor einigen Wochen nicht mal allein aufstehen konnte, immer noch ziemlich hungrig und mager war und auch manchmal der Kreislauf (wohl auch wegen der mangelnden Ernährung) nicht so mitspielte und er so hier davon prahlte wie gut es ihm ging, konnte man doch etwas verstehen das sie nicht so begeistert davon war. Aber gut. Jedem das seine.
Eigentlich war es eine Kombi aus allem. Sie war unsicher weil sie hier draußen war un schüchtern wegen ihm. Einfach nicht gut. Sie wusste schon warum sie ihm aus dem Weg gehen wollte. Was Cidre da gemeint hatte, von wegen ihr würde etwas tolles entgehen, verstand sie nicht wirklich.
"Ich bin grad erst angekommen, hab noch gar nichts angeguckt.", antwortete sie. Dann sah sie ihn fragend an. "Nach was suchst du denn?" Vielleicht konnte sie ihm ja helfen.
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BeitragThema: Re: Is it fate to meet you again and again?   Sa 06 Jan 2018, 15:26

Auch Shadow war, bevor er zu den Evermores kam, lange Zeit allein gewesen, und er war so ziemlich das Paradebeispiel für soziale Inkompetenz. So zumindest seiner Meinung nach, er war der totale Anti-Typ, jemand, der im Grunde nicht so nett war wie die meisten, obwohl er für die Bösen keinerlei Verständnis hatte und ihre Taten nicht grade mochte, im Gegenteil, er verabscheute Machthungrige Idioten, die andere einsperrten. Dennoch war er der Anti-Typ, voller Sarkasmus, bösen Scherzen, bösen Spitznamen. Eisprinzessin war ein Spitzname der netteren Sorte, er hatte für andere schon weitaus bösere Namen gehabt. Shadow machte größtenteils was er wollte, er umging Regeln, er rebellierte zum Teil sogar gegen Regeln, aber er hatte immer noch sein Herz am rechten Fleck und war sich selbst nicht so wichtig, wie es das Wohl der anderen für ihn war. Das beschrieb wohl seinen Charakter ziemlich deutlich, aber andere Menschen mussten echt einen fürchterlichen Eindruck von ihm haben. So wie zum Beispiel auch Syra hier...

Ihre zickige Art, auf seine Antwort auf ihre Frage zu reagieren, zeigte es ihm schon. Offensichtlich gefiel es ihr nicht, dass es ihm so gut ging. Natürlich ging es ihm in gewisser Weise ja NICHT gut, und das wegen ihr, aber das konnte er ihr unmöglich erzählen, niemals!
Er hob jedenfalls die Augenbrauen, als sie diese patzige Antwort gab.
"Hasst du mich schon so sehr, dass es dir lieber wäre, ich würde kurz vorm Abkratzen sein?", fragte er nicht ohne sein sarkastisches Grinsen. Das war eine geheime Taktik von ihm, um vielleicht zu erfahren, ob er ihr vielleicht am Ende DOCH nicht egal war. Aber vielleicht hatte sie das auch nur deshalb gesagt, weil es ihr selber vielleicht auch nicht so gut ging. Sie sah jedenfalls nicht sonderlich fit aus, sie war so abgemagert und sah schwach aus. Sie hatte ohne Zweifel großen Hunger, sie brauchte Nährstoffe.
"Ich suche nach Papier. Unsere Kinder im Krankenhaus müssen was lernen, und dafür brauchen wir Papier. Und neue Nahrungsvorräte wären wohl auch nicht verkehrt. Der Winter war hart. Und du?", fragte er sie, während er sich weiter umsah. Unter Umständen würde sie ihm ja sagen, was sie brauchte, vielleicht konnte er ihr ja helfen...irgendwie. Auch wenn er glaubte, dass sie seine Hilfe ohne Weiteres nicht annehmen würde.
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BeitragThema: Re: Is it fate to meet you again and again?   So 07 Jan 2018, 11:25

Syra hob die Augenbraue als Shadow meinte ob sie ihn so hasste. Was meinte er bitte damit? Er war nervig, ja. Er brachte sie immer wieder zur Weißglut, ja. Aber sie hasste nicht. Wirklich hassen konnte sie auch nicht, zumindest dachte sie das. Viel zu große Angst hatte sie vor den Reaktionen der anderen Menschen, bei denen sie wusste das sie auch anders konnten, außer lieb und nett sein, vor allem Männer waren ziemlich gefährlich, zumindest in ihren Augen. Aber Shadow war nicht gefährlich, zumindest noch nicht. Bei Eri konnte sie sich vorstellen das er auch zu vielen fähig war und gefährlich werden konnte.

"Wie kommst du darauf, dass ich dich hasse?" Verwirrt sah sie ihn immer noch an. "Ist doch schön wenns dir gut ging, mir gings eben nicht so gut. Sorry wenns falsch rüber kam.", entschulidigte sich bei ihm und wusste immer noch nicht genau was Shadows Problem war.
"Das ist schön. Kinder müssen lernen was in der Welt das wichtigste ist.", meinte sie und fand es nicht schlecht das die Evermores sich darum kümmerten.
"Viel Glück dabei, wenn ich so was sehe, sag ich dir Bescheid.", meinte sie. Allein das sollte dem Dunkelhaarigen sagen, dass sie ihn nicht hasste. Hass war so ein großes Wort und es wäre was anderes, würde sie ihn hassen.

"Weiß ich nicht.", antwortete sie seine Frage. "Ich denke irgendwas zu Essen." Was anderes brauchte sie nicht. Das war das Wichtigste in ihrem Leben, der Teil der ihr überleben ausmachte.
"Wir... können ja mal los gehen und herumgucken.", schlug sie nach einer kleinen Pause vor.
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BeitragThema: Re: Is it fate to meet you again and again?   Mo 08 Jan 2018, 21:19

Shadow hatte natürlich keine Ahnung, dass Syra eigentlich das Gegenteil von dem war, wie er sie sah. Er sah sie als freches, schnell von ihm genervtes Mädchen, das selbstbewusst war, so gab sie sich meistens. Dass sie sich hier sogar richtig fürchtete, vor allem vor Fremden, insbesondere Männern, das konnte er absolut nicht ahnen, er wusste ja auch nicht, was sie alles erlebt hatte. Er ging mit ihr einfach so um, wie er es tat, er gab sich locker und sarkastisch, ein bisschen neckend mit gewissen Kommentaren und auch dem Namen Eisprinzessin, weil...weil er sie eben mochte. Wäre das nicht der Fall hätte er niemals so mit ihr geredet, wie er immer mit ihr redete, dann würde er sich überhaupt keine Mühe geben.

"Das war...eher übertrieben gesagt mit dem Hassen. Ich weiß dass das ein sehr starkes Wort ist, aber ich schocke halt auch immer mal gerne, hast du ja sicher schon bemerkt. Ist schon okay, ich weiß ich bin meistens furchtbar", sagte er mit einem leichten Grinsen, schaute aber auch entschuldigend. Er hoffte, sie bemerkte die versteckte Entschuldigung darin. Er konnte sowas einfach auch nicht direkt aussprechen, das war wie eine Blockade, wenn es um seine direkten Gefühle ging oder darum sich zu entschuldigen für irgendwas. Genau genommen sprach er niemals Worte aus wie 'es tut mir leid'.
"Ja...sie müssen zwar nicht mehr alles lernen was wir früher in der Schule hatten, aber das Wichtigste eben schon. Selbst Lesen und Mathe ist noch wichtig...übrigens du wirst mir das jetzt nicht glauben, aber Kinder scheinen mich echt zu mögen, die freuen sich immer wenn sie mich mal sehen", berichtete er leicht grinsend und nickte dann als sie sagte, sie würde ihm Bescheid geben, wenn sie sowas sah.
Sie selbst suchte also was zu Essen, genau was er sich gedacht hatte. Sie brauchte wirklich was, das war nicht zu übersehen.
"Ja, davon gibt es hier viel, was isst du denn gerne?", fragte er, nickte auf ihren Vorschlag hin und ging mit ihr langsam los. Langsam marschierten sie durch die Menschen und sahen sich die Stände an. Dabei fragte sic Shadow, ob sie wohl Hilfe annehmen würde, wenn sie nicht genug zum Tauschen dabei hatte...vermutlich nicht, Syra hatte Stolz, eine Eigenschaft, die auch er in großem Maße hatte und sie deshalb da gut verstand.
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Syra
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BeitragThema: Re: Is it fate to meet you again and again?   Di 09 Jan 2018, 18:38

Syra ging langsam weiter, während Shadow ihr erklärte wie er wohl so drauf war. "Ja, hassen ist ein großes Wort.", sagte sie leise, während sie durch die Menschenmenge gingen. "Ja, du bist etwas nervig, aber furchbar find ich jetzt auch nicht.", gestand sie und wusste nicht ob Shadow es überhaupt mitbekam, da sie nicht gerade laut sprach. Es gab schlimmere Menschene und r hatte ihr schließlich auch das Leben gerettet. "Du hast mir schließlich auch geholfen. Das macht dich nicht ganz so furchbar.", versuchte sie es zu erklären, auch wenn es nicht unbedingt zusammenpasste. Aber es zeigte das sie es ihm nicht übel nahm.
Dass war eben der Vorteil wenn man mit zwei älteren Brüdern aufwuchs, da war man doch etwas abgehärteter, vor allem nach der Sache mit den Technos.

"Ich... hatte zwei Brüder.", fügte sie nach einer kurzen Pause dazu, was als bessere Erklärung dienen sollte, als die davor.
Kurz sah sie zu ihm, als er ihr erklärte, dass die Kinder ihn wohl zu mögen schienen. "Das freut mich.", meinte sie dazu nur und ging weiter, guckte mal nach links und mal nach rechts um nach etwas essbaren zu gucken. "Unterrichtest du auch?", hing sie als Frage noch hinterher.

"Mir ist es egal was, hauptsache etwas zu Essen.", antwortete sie ihm auf seine Frage. Ein Wunsch oder Lieblingsessen hatte die Brünette nicht. Wenn man nur allein war und von dem lebte was man fand, war man einfach nicht wählerisch.
Hilfe annehmen war für sie doch eine etwas schwere Sache, wollte sie ja auch am liebsten wieder gehen, als Cidre meinte sie hätten durch den Dacheinsturz ziemliche Probleme. Doch sie hatte sie überreden können und so war sie geblieben, zum Glück, sonst wäre sie wohl nicht mehr gesund geworden oder gar gestorben.

Ihr Weg führte zu einem Stand der Farmer, zumindest sah dieser danach aus. Syra begrüßte die Person dort und zeigte die eher geringe Tauschware, die sie hatte, in der Hoffnung überhaupt etwas dafür zu bekommen.
Da sie nur ein paar Äpfel und großzügigerweiße auch zwei Karotten und zwei Tomaten bekam (was sie selbst etwas wunderte), sah sie die Farmerin an. "Danke. Leider kann ich nicht mehr bieten, außer die Kette..." Sie zeigte auf die Kette die sie um ihren Hals trug. "aber... die will ich ungern hergeben." Sie war ein Familienerbstück. Dann hatte sie noch ihre Tarotkarten, welche von ebenso großen Wert für sie waren.
Etwas gequält lächelnd nahm sie die paar Äpfel, Karotten und Tomaten und gab ihrerseits die paar Tauschmaterialien her. "Brauchst... du hier auch was?", fragte sie dann an Shadow gewandt, den sie fast vergessen hatte das er neben ihr stand.
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